Woran denken Sie beim Begriff „Arbeitsschutz“ als erstes? Vielleicht an persönliche Schutzausrüstung, spezifisch einen Bauhelm. Oder auch an die Gefährdungsbeurteilung, Unterweisungen, Betriebsrichtlinien. Vielleicht sogar daran, am Schreibtisch zu sitzen und Tabellen auszufüllen.

Aber denken Sie bei „Arbeitsschutz“ an eine App? Wir schon!

Arbeitsschutz per App?

Ja, Arbeitsschutz per App! Was anfangs wie ein Gimmick klingen mag, ist ein äußerst sinnvolles Tool, um Arbeitsschutz auch unterwegs zu gewährleisten.

Denn viele Aspekte die in den Arbeitsschutz einspielen, passieren eben nicht am PC. Sie passieren auf der Baustelle, wo Mitarbeitende oftmals keinen festen Platz haben, um entsprechende Unterweisungen abzulegen. Sie passieren im Lager, wo die Fachkraft für Arbeitssicherheit eine Begehung durchführt. Oder sie passieren auch an einer Anlage, bei welcher eine Verletzung gemeldet werden muss.

Warum also Arbeitsschutz an einen stationären Platz binden?

Ein Beispiel:

Ein Mitarbeiter verräumt Kisten im Lager. Durch eine kleine Unaufmerksamkeit läuft er rückwärts gegen den Hubwagen, gerät ins Stolpern und knickt ungünstig um. Der Knöchel schmerzt, doch nach einer kurzen Pause geht der Mitarbeiter wieder an die Arbeit. Seine Kollegin mahnt ihn noch, den Vorfall später im Verbandbuch einzutragen, doch da die Schmerzen schon nachlassen, findet der Eintrag nie statt.

So gerät der Unfall schnell in Vergessenheit. Bis einige Tage später der Knöchel anschwillt und schmerzt. Ein Gang zum Arzt bestätigt einen angebrochenen Knöchel und damit einen Arbeitsausfall von mehreren Monaten.

Ein Lagermitarbeiter hilft seinem Kollegen nach einem Unfall

Was sind nun die Folgen?

Da der Vorfall nicht im Verbandbuch eingetragen wurde, kann die Verletzung des Fußes nicht auf einen Arbeitsunfall zurückgeführt werden. Dadurch kann es passieren, dass die Unfallversicherung nicht greift und somit nicht für die entstehenden Kosten durch die Behandlung aufkommt.

Dies ist äußerst ärgerlich, vor allem für den Mitarbeiter, aber auch für den Arbeitgeber. Beispielweise kann es zu Missverständnissen kommen, die es so aussehen lassen, als hätte der Arbeitgeber den Unfall nicht anerkannt. Das kann zu einem Vertrauensverlust führen, der hätte vermieden werden können.

Und so geht es besser – dank App!

Stellen Sie sich nun das gleiche Praxisbeispiel vor – aber es gibt eine App zum mobilen Arbeitsschutz. Der Mitarbeiter kann direkt nach dem Vorfall einfach die App öffnen und ihn im digitalen Verbandbuch melden – völlig unabhängig davon, wo er sich gerade befindet. Somit wurde der Unfall konform gemeldet. Die Versicherung übernimmt die Kosten und nach einer Auszeit kommt der Mitarbeiter motiviert – und vorsichtiger – zurück an den Arbeitsplatz!

Wie kommt so eine App noch zum Einsatz?

Es gibt noch zahlreiche weitere Beispiele und Situationen, in denen eine Arbeitsschutz-App zum Einsatz kommen kann. Wir bei domeba wollen dieses wertvolle Tool an Sie weitergeben und Ihnen helfen, Ihre Mitarbeitenden mobil sicher und informiert zu halten. Wie unsere iManSys-App dabei unterstützt?

  • Mitarbeitende können Unfälle, wie im Beispiel, direkt über die intuitive Oberfläche über Handy oder Tablet melden – orts- und zeitunabhängig!
  • Ihre Mitarbeitenden müssen sich nur einloggen und sehen direkt, welche Unterweisungen sie noch erfüllen müssen – und können dies direkt jederzeit in der App abschließen!
  • Auch bei der Gefährdungsbeurteilung kommt die iManSys App zum Einsatz – mit Checklisten, die Sie auch offline einfach verwenden können!

Eine weitere faszinierende Funktion? Das Erkennen von gefährlichen Situationen mithilfe von Künstlicher Intelligenz! Aber dazu mehr im nächsten Tipp – bleiben Sie gespannt! 😉

Sind Sie bereits überzeugter iManSys-Anwender? Dann laden Sie die App direkt herunter!

Und wenn nicht? 👇

Ein Mann mit Schutzhelm und Warnweste bedient eine Maschine. In einer Hand hält er ein Tablet mit einer Betriebsanweisung.

Wenn Sie immer auf dem neusten Stand bleiben wollen, was Webinare, Veranstaltungen und iManSys-News angeht, dann folgen Sie uns gerne auf LinkedIn oder abonnieren Sie unseren Newsletter.

Bleiben Sie sicher und gesund!

Der Einfachheit und besseren Lesbarkeit halber wird im Text das generische Maskulinum verwendet – gemeint sind damit immer alle Geschlechter.

Diesen Beitrag teilen:

Weitere Blogbeiträge

Ein Mann in Schutzausrüstung bedient ein Smartphone

Mobiler Arbeitsschutz

Woran denken Sie beim Begriff „Arbeitsschutz“ als erstes? Vielleicht an persönliche Schutzausrüstung, spezifisch einen Bauhelm. Oder auch an die Gefährdungsbeurteilung, Unterweisungen, Betriebsrichtlinien. Vielleicht sogar daran, am Schreibtisch zu sitzen und […]

Sicherheitsdatenblätter: Vier Gefahrensymbole im Vordergrund und im Hintergrund ein Mann.

Sicherheitsdatenblätter

Sicherheitsdatenblätter (SDB) sind entscheidend für den sicheren Umgang mit gefährlichen Chemikalien und Substanzen. Sie bieten detaillierte Informationen zu möglichen Gefahren, sicheren Handhabungsmethoden und den notwendigen Vorsichtsmaßnahmen, um Risiken zu minimieren. […]

Eine Frau und ein Mann mit Arbeitsschutzhelm schauen gemeinsam auf einen Laptop. Im Hintergrund sind Maschinen zu sehen und ein weiterer Mann mit Arbeitsschutzkleidung.

effektives Qualitätsmanagement

Qualitätsmanagement (QM) ist der Schlüssel, um in einer schnelllebigen und wettbewerbsintensiven Geschäftswelt nicht nur zu bestehen, sondern zu glänzen. Wer die Qualität seiner Produkte und Dienstleistungen ständig im Blick behält, […]